Mo

15

Aug

2011

5.Interkoloniales Bläsertreffen in Neuland

Am Samstag 30. und Sonntag 31.Juli 2011 fand in Kolonie Neuland, organisiert von der Musikschule Neuland, das 5. Interkoloniale Bläsertreffen statt.. Von Dirigent Rudi Hiebert (Loma Plata) im Freizeitlager Laguna Capitán erstmals durchgeführt, wird es in 2-jährigem Turnus veranstaltet und gehört bereits zur festen Tradition der deutschsprachigen Blaskapellen Paraguays.

Am Samstag probten 115 Musiker und Musikerinnen aller Altersklassen der Blasorchester aus Filadelfia, Südmenno, Campo León(Menno), Loma Plata, Neuland, CEMTA, Sommerfeld und Independencia gemeinsam unter der Leitung der Dirigenten: Toni Wiens (Filadelfia), Gerolf Hartmann (Loma Plata), Heinz Fast (Asunción), Matthias Hartmann (Independencia) und Steffen Bartel (Chemnitz/Deutschland). Für das leibliche Wohl wurde im Esssaal der Mennonitengemeinde gesorgt.

Im zweiteiligen Abendprogramm in der Mehrzweckhalle der Musikschule konnte jedes Orchester zunächst einige Stücke aus seinem jeweiligen Repertoire darbieten. Flavio Regier führte mit viel Witz und Charme gekonnt durchs Programm:

 Das Blasorchester Neuland eröffnete den Abend mit dem “American Spirit March”. Die Bläsergruppe der CEMTA-Universität überzeugte mit den flotten Rhythmen paraguayischer Folklore. Die darauffolgenden Orchester unterhielten mit Schlagern und typisch deutscher Volksmusik: Märschen, Walzern und böhmischen Polkas. Den Abschluss diesen Teils bildete die Blaskapelle Loma Plata mit einer Ouverture von Bernd Egidius und der mitreissenden Polka “Böhmischer Traum”.

Ab dann konnte die Mehrzweckhalle des Colegio Neuland die Klangfülle nicht mehr fassen und ganz Neuhalbstadt konnte akustisch dem Konzert des interkolonialen Gesamtorchesters beiwohnen. Bekannte Schlager wie, “Anita” oder “Du kannst nicht immer 17 sein” konnten mitgesungen werden. Nach den bekannten Stücken “Colonel Bogey Marsch” und “Recuerdos de Ypacarai” wurde unter der Leitung von Heinz Fast das Lied “Guten Abend, gut Nacht” angestimmt. Mit stehenden Ovationen und einer Zugabe schloss dieser erlebnissreiche Abend ab.

Am Sonntagmorgen lud das interkoloniale Orchester zu einem Konzert in der Kirche der Mennonitengemeinde Neuland ein. Das Publikum bekam nach einem Preludium bekannter Kirchenlieder ein konzertantes Programm zu hören. Werke wie “Morgenstimmung” aus der Peer Gynt Suite von Edward Grieg oder der “Zweite Walzer” von Shostakovich füllten den grossen Versammlungsraum der Kirche mit Harmonie. Nach abschliessenden besinnlichen Worten von Johann Gossen sang man gemeinsam mit dem Orchester das bekannte Lied “Geh unter der Gnade”

An dieser Stelle sei allen, die an der Organisation und Durchführung dieses einmaligen Treffens beteiligt waren, herzlichst gedankt.

Gerolf Hartmann

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